3A biogas

Das 3A-biogas Verfahren für festen Bioabfall ist eine technologische Kombination von Kompostierung und Fermentierung. Besuchen sie die Website des internationalen Projektes.

Ingenieurbüros

Mitglied des Fachverbandes


In der aktuellen Ausgabe der "Bezirksrundschau" Grieskirchen & Eferding (Nr. 16 v. 19.-20.4.2018) ist der Artikel "Bioabfall klug nutzen" - Warum denn nur kompostieren, wenn aus Bioabfall doch so viel mehr werden kann ? erschienen.
Hier nachzulesen

Die Indirekteinleiterverordnung regelt die Pflichten von Kläranlagenbetreibern und Betrieben, die  Abwasser einleiten, das sich in seiner Zusammensetzung vom häuslichen Abwasser unterscheidet.

Eine Beratung zum Thema Indirekteinleiterverordnung bringt für beide Seiten viele Vorteile:                  
Durch die Analyse des eigenen Betriebes und der Abwasserströme erfolgt eine Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung auf mögliche schädliche Einflüsse auf das Abwasser. Verbesserungspotenziale können aufgezeigt werden, denn oft haben bereits geringe Änderungen in den Abläufen bzw. Gewohnheiten große positive Auswirkungen. (http://denkklobal.at/)

Diagramm IEL Beratung

Weiterlesen: Positive Auswirkungen der Indirekteinleiter (IEL) Beratung 

Bei einer Kläranlage in der Region Attersee wurden bei einer Routineuntersuchung erhöhte Quecksilbergehalte festgestellt. Ausgelöst wurden diese von einer Frau, die zum Zwecke einer indischen Gesundheitskur mit Quecksilber angereicherte Cremen und Salben verwendete. Durch die Reinigung der verwendeten Gefäße bzw. durch das Abwasser der Dusche gelangte das Quecksilber schließlich  in die Kanalisation und in die Kläranlage, wo es Dank der engmaschigen Untersuchungen sofort entdeckt und weitere Schäden an der Umwelt vermieden werden konnte:
Link OÖ Nachrichten - Artikel

Unsere Meinung dazu: Die Kontrolle funktioniert!

Voraussetzung für die sachgerechte Verwertung von Klärschlamm ist die fortlaufende Qualitätskontrolle von Abwasser und Klärschlamm. Indirekteinleiterüberwachung und die amtliche Überprüfung der Klärschlammqualität liefern fortlaufend Daten über die Inhaltsstoffe. Klärschlamm, der aus „sauberem“ Abwasser entsteht, hat ungefähr den selben Quecksilbergehalt, wie die landwirtschaftlichen Böden in der Region. Dieser Gehalt ergibt sich aus dem Gehalt im Urgestein, aus dem der Boden durch Verwitterung entstanden ist und aus Einträgen in der Vergangenheit durch zB Quecksilberbeizmittel oder Emissionen aus der Abfallverbrennung.

Im aktuellen Fall wurde erkannt, dass Quecksilber in einer Konzentration die Kläranlage erreicht, die nicht typisch für die Region ist. Die lückenlose Überwachung der Kläranlage und modernste Analysenmethoden haben es erlaubt die Kontamination zu erkennen, die Quelle ausfindig zu machen und weiteren Schaden für die Umwelt zu verhindern. Es ist fast unvorstellbar, was passiert wäre, wenn diese belasteten Produkte in einer anderen Region der Welt gelandet wären. Niemand hätte die Gefahr für Menschen und Umwelt entdeckt und das Quecksilber könnte seine schädigende Wirkung über lange Zeiträume ungehindert entfalten!

Wir können froh sein, in einem Land mit derartig hohen Umweltstandards zu leben. Dementsprechend können wir auch vertrauen, dass Abfalldünger wie Kompost und Klärschlamm laufend einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen werden und nur zum Einsatz kommen, wenn sie gefahrlos angewendet werden können.

Erstmalig wurde der Güllefachtag von der Boden.Wasser.Schutz.Beratung in der LWBFS Waizenkirchen durchgeführt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die "Neuerungen zur Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung" und die "verlustarmen Gülleausbringtechniken".

  • DI Franz Xaver Hölzl (BWSB) berichtete über Neuerungen zur Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung und informierte die Teilnehmer über die wichtigsten Änderungen.
  • DI Alfred Pöllinger (Gumpenstein) präsentierte verlustarme Gülleausbringtechniken, um Stickstoffverluste zu reduzieren. Zu diesem Thema gab es im Freigelände auch eine interessante Ausstellung zu besichtigen.
  • DI Josef Stroblmair (Land OÖ) referierte zum Thema Förderungsvoraussetzungen für Güllegruben und Gülletechniken in Oberösterreich.
  • Mag. Vitus Lenz (LK OÖ) setzte seinen Schwerpunkt in Neubauten von Güllegruben und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer auch die Berichte der Landwirte Josef Voraberger (MR Grieskirchen), Johann Oberhummer (Gülleverschlauchung) und Franz Gruber (Gülleseparierung) über die praktischen Erfahrungen und Strategien der Gülleausbringung sowie der Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit dem Maschinenring!

Die Vorträge der Veranstaltung stehen unter www.bwsb.at als Download zur Verfügung.

Agrarpolitik – Wien
Ackerbaufachtag – Tulln

Teilnehmer: Ing. Hannes Stockinger, Ing. Christian Achleitner, Ing. Michaela Spachinger

Evolution oder Revolution – diese Frage stellten sich namhafte Politiker aus Österreich bei der  Auftaktveranstaltung der 65. Wintertagung 2018 in Wien. Was wird die neue GAP bringen, wie werden sich die globalen Märkte entwickeln und wo liegen die Stärken der Österreichischen  Betriebe? Diese liegen ganz klar in der  bäuerlichen Familienstruktur  und in der Produktion von qualitativ hochwertigen, regionalen Lebensmitteln, dieser Trend wird weiterhin stark nachgefragt – sind sich Politik und Handel einig.

Der Ackerbautag in Tulln stand ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit der Österreichischen Landwirtschaft. Was bringt die Zukunft – dieser Frage wurde von mehreren Experten nachgegangen: Trotz zunehmender Digitalisierung und moderner Mechanisierung, welche wohl nur durch überbetriebliche Zusammenarbeit auch für kleinere Betriebe wirtschaftlich sein wird, kann und soll jedoch der Landwirt mit all seinem Wissen und seinen Erfahrungen nicht ersetzt werden. Nachhaltigkeit und Zertifizierung gewinnen immer mehr an Bedeutung, sei es im Handel, in der Lebensmittel verarbeitenden Industrie oder aber in der Produktion in der Landwirtschaft selbst – diese muss aber auch weiterhin freiwillig bleiben!

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