3A biogas

Das 3A-biogas Verfahren für festen Bioabfall ist eine technologische Kombination von Kompostierung und Fermentierung. Besuchen sie die Website des internationalen Projektes.

Ingenieurbüros

Mitglied des Fachverbandes

Erstmalig wurde der Güllefachtag von der Boden.Wasser.Schutz.Beratung in der LWBFS Waizenkirchen durchgeführt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die "Neuerungen zur Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung" und die "verlustarmen Gülleausbringtechniken".

  • DI Franz Xaver Hölzl (BWSB) berichtete über Neuerungen zur Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung und informierte die Teilnehmer über die wichtigsten Änderungen.
  • DI Alfred Pöllinger (Gumpenstein) präsentierte verlustarme Gülleausbringtechniken, um Stickstoffverluste zu reduzieren. Zu diesem Thema gab es im Freigelände auch eine interessante Ausstellung zu besichtigen.
  • DI Josef Stroblmair (Land OÖ) referierte zum Thema Förderungsvoraussetzungen für Güllegruben und Gülletechniken in Oberösterreich.
  • Mag. Vitus Lenz (LK OÖ) setzte seinen Schwerpunkt in Neubauten von Güllegruben und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer auch die Berichte der Landwirte Josef Voraberger (MR Grieskirchen), Johann Oberhummer (Gülleverschlauchung) und Franz Gruber (Gülleseparierung) über die praktischen Erfahrungen und Strategien der Gülleausbringung sowie der Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit dem Maschinenring!

Die Vorträge der Veranstaltung stehen unter www.bwsb.at als Download zur Verfügung.

Agrarpolitik – Wien
Ackerbaufachtag – Tulln

Teilnehmer: Ing. Hannes Stockinger, Ing. Christian Achleitner, Ing. Michaela Spachinger

Evolution oder Revolution – diese Frage stellten sich namhafte Politiker aus Österreich bei der  Auftaktveranstaltung der 65. Wintertagung 2018 in Wien. Was wird die neue GAP bringen, wie werden sich die globalen Märkte entwickeln und wo liegen die Stärken der Österreichischen  Betriebe? Diese liegen ganz klar in der  bäuerlichen Familienstruktur  und in der Produktion von qualitativ hochwertigen, regionalen Lebensmitteln, dieser Trend wird weiterhin stark nachgefragt – sind sich Politik und Handel einig.

Der Ackerbautag in Tulln stand ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit der Österreichischen Landwirtschaft. Was bringt die Zukunft – dieser Frage wurde von mehreren Experten nachgegangen: Trotz zunehmender Digitalisierung und moderner Mechanisierung, welche wohl nur durch überbetriebliche Zusammenarbeit auch für kleinere Betriebe wirtschaftlich sein wird, kann und soll jedoch der Landwirt mit all seinem Wissen und seinen Erfahrungen nicht ersetzt werden. Nachhaltigkeit und Zertifizierung gewinnen immer mehr an Bedeutung, sei es im Handel, in der Lebensmittel verarbeitenden Industrie oder aber in der Produktion in der Landwirtschaft selbst – diese muss aber auch weiterhin freiwillig bleiben!

Die Humus-Tage finden am 22. und 23. Jänner 2018 bereits zum 12. Mal in Kaindorf, Steiermark statt. An beiden Tagen werden rund 400 Teilnehmer aus 6 Nationen erwartet, um das neueste Wissen über Kompostieren und Humus-Aufbau von Experten aus dem gesamten deutsch- sprachigen Raum zu erfahren und sich mit Anwendern auszutauschen.

Die Müller Abfallprojekte GmbH beteiligt sich gleich mit zwei Vorträgen am 22.01.2018. Ein Vortrag über „Optimales P- und N-Recycling durch Düngeberatung für die sachgerechte Anwendung von Kompost und Klärschlamm“, gehalten von Ing. Hannes Stockinger gefolgt von einem „Überblick über wertbestimmende Inhaltsstoffe und potentielle Schadstoffe in Klärschlamm“ von Ing. Horst Müller.

Teilnehmer: Ing. Hannes Stockinger

Thema: "Kontaminanten entlang der Produktionskette von Futter- und Lebensmitteln"
Kontaminanten sind Substanzen, die aufgrund von Verunreinigungen in der Umwelt, landwirtschaftlichen Anbautechniken oder Herstellungsprozessen in bestimmten Futter- und Lebensmitteln vorkommen können. Einige Kontaminanten bilden sich auf natürliche Weise, gelangen aus dem Wasser, der Luft oder dem Boden in Futter- und Lebensmittel, oder entstehen z.B. bei der Lebensmittelherstellung als unerwünschte Nebenprodukte.
Für den Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier ist es erforderlich, diese Kontaminanten in toxikologisch vertretbaren Grenzen zu halten.
Quelle: ALVA Arbeitsgemeinschaft für Lebensmittel-, Veterinär- und Agrarwesen

Teilnehmer: Ing. Christian Achleitner
Es wurden verschiedene aktuelle Versuchsergebnisse präsentiert:
- Düngungs- und Sortenversuche bei Getreide und Mais; Versuche mit Pflanzenhilfsstoffen bei Getreide; Saatdichteversuche
- Pflanzenschutzversuche bei Getreide, Mais und Raps
- OÖ Landessortenversuche bei Körnermais und Soja
- Maisdüngungsversuch mit stab. Stickstoffdüngern

Außerdem wurde über das Aktionsprogramm Nitrat 2018 berichtet, sowie über die Herausforderungen und Entwicklungen im Ackerbau diskutiert.

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